An die Arbeit

12. Januar 2026

 

fotoEin neues Jahr. Kaum noch gekannte Möglichkeiten eröffnen sich mit dem nun endlich gemeinsam erreichten Ruhestand. Kostbare Zeit.

Wir haben das Ende des vergangenen Jahres auch damit angebahnt, einige lange anstehende Renovierungen durchzuführen. Die Jungs sind inzwischen schon länger aus dem Haus und eines von zwei »Kinderzimmern« war ungenutzt. Ausräumen, Anstreichen, das waren die mühseligen Anteile dieses Vorhabens.

Nun folgte der angenehme Teil, zu den schon existierenden Einrichtungsgegenständen passende zusätzliche Stücke auszusuchen. Hinzu kamen ein Teppich, zwei Beistelltische und ein Schreibtisch, der aber erst noch vorrätig werden muss. Es fehlen auch noch Dinge wie etwa eine Stehlampe und Bilder. 

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Die Tastatur ist inzwischen abgestaubt. Kabel werden dann ganz zum Schluss verstaut, wenn der Tisch da ist. Es folgen noch einige Entrümpelungsmaßnahmen für die Hinterlassenschaften des ehemaligen Arbeitszimmers, dann kann dessen Umwidmung und Renovierung starten.

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Ebenfalls Teil besagter Anbahnung sind Teile des Projekts »persönliche Energiewende«, die erste Früchte tragen. Nach dem Einstieg in die Elektromobilität hat nun mit dem Projekt Solardach ein weiterer Teil seinen Anfang genommen.

Der Such- und Auswahlprozess hat eine Weile gedauert. Erfreulicherweise zeigte sich schließlich ein Fachbetrieb aus der Nachbarschaft als am geeignetsten und erhielt schlußendlich den Zuschlag. Inzwischen laufen die Vorarbeiten, der Verteilnetzbetreiber hat den Antrag angenommen, ein Montagetermin steht und es folgt noch jede Menge Bürokratie. 

Wann immer letztere sich Bahn bricht fragt sich der brave Bürger, wozu das sein muss und wo die Menschen sind, die fortwährend erzählen, es solle die Bürokratie abgebaut werden. Ich kann dazu nur sagen: Nicht abbauen. Einfach sein lassen.

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Manches hätten wir gegen Bezahlung gern in fachmännische Hände gegeben. Allein, deren Suche bestätigte: Wir haben einen Fachkräftemangel.

Eine kaum glaubliche Zahl von Anfragen bei Handwerksbetrieben in Nähe und Ferne mit ebenso konkreten wie unkomplizierten Anforderungen konnten letztlich nicht beauftragt werden. Es bleibt ein Rätsel, was diese »Betriebe« tun. Sie bieten Leistungen an, erbringen aber keine. Es wäre einfacher für alle Beteiligten, wenn klar gesagt würde, welche Tätigkeiten ein bestimmter Betrieb nicht ausführen kann oder will, anstatt für Angebotsanfragen sogar eigens vorbeizukommen und zuzusichern, sich zwecks Angebot zu melden, aber dann nichts von sich hören zu lassen. 

Na gut. Der Baumarkt und das Internet sind des Heimwerkers Freunde. An Vorhaben und Arbeit mangelt es uns nicht. Ebensowenig wie an übergriffigen Politikern oder Wirtschaftsvertretern, die abseitigerweise meinen, Menschen vorschreiben zu können, welcher Arbeit sie wie lange nachgehen müssen.

René Fischer schrieb 12.01.2026 16:01

Oh der Monitorhalter gefällt mir sehr. Nachdem unser Jüngster in den Keller ziehen will, ergeben sich für mich ganz neue Perspektiven ein echtes Arbeitszimmer einzurichten. Danke für die Inspiration 🤗

Ulrich schrieb 13.01.2026 07:27

Den Monitorhalter habe ich schon eine ganze Weile, er spart v.a. richtig Platz auf dem Tisch und hat sich in diesem Punkt als praktisch erwiesen. Dann recht viel Spaß beim Einrichten!





 

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