8. März 2024
Wenn ich diese Fotografie so ansehe, kommen all die Dinge in den Sinn, die über den Winter ebenso hintan gestellt wie demensprechend sehnlichst erwartet werden.
Frühling, nahender Sommer, Wärme, Helligkeit, Zeit und Muße, um die Sinne auch mal auf ganz alltägliche Dinge zu richten wie den Besuch eines kleinen Örtchens in Südfrankreich und die Wahrnehmung einer malerischen Seitengasse, in der es nichts weiter zu sehen gibt als eine interessante Linienführung der Perspektive sowie als Bonbon ein romantischer Straßenname.
Rue des amoureux.
Französisch ist zweifellos die Sprache, in der sich Gefühle aussprechen lassen. Ich bedaure heute, während der Schule nicht mehr Mühe auf deren Erlernen verwendet zu haben als unbedingt nötig. Aber das ist ein anderes Thema. Immerhin gelingt ja mit der Fotografie ebenfalls und dazu noch in recht universeller Bildsprache, gewisse Wahrnehmungen zum Ausdruck zu bringen.
Tja. Das sind nun einmal die Befindlichkeiten der aktuellen Jahreszeit. Zum Glück steht der Frühling inzwischen wieder kurz bevor.
Dagegen ziemlich ungeliebt kommt indes ein "Feature" von Ubuntu daher. Ich habe mich als Anwender bisher nicht näher mit dem Thema beschäftigt, aber anscheinend gibt es bei Ubuntu Linux zwei Paketmanager, apt und snap. Mir ist ziemlich schleierhaft, was das soll, möchte es auch gar nicht wissen, kann aber sagen, dass es aus Nutzersicht nur Nervereien bringt.
Ich achte gewöhnlich darauf, Software nur aus apt-Paketquellen oder ganz und gar manuell zu installieren. Letztere Variante erfordert dann zwar auch manuelle Updates, aber per apt oder manuell zu installieren vermeidet wenigstens die leidige Verwendung von snap.
Speziell wird es aber dennoch, wenn der Dienst snapd selbst aktualisiert werden muss. Ubuntu meldet bereitstehende Updates, die mit der Mitteilung misslingen, laufende Programme müssten erst beendet werden. Natürlich ohne mitzuteilen, welche.
Dahinter steckt, dass das Programm snapd selbst aktualisiert wird und die Routine, die das ausführt, offenbar keinen Mechanismus enthält, den immer standardmäßig laufenden Dienst erst zu beenden, bevor das Update ausgeführt werden kann. Die Lösung ist, schnell ein Terminal zu öffnen und den Befehl sudo killall snap-store auszuführen. Daraufhin startet das Update dann in der Regel nach kurzer Zeit automatisch und läuft ohne Fehler durch.
Es muss mir mal jemand erklären, wie der Ubuntu-Hersteller Canonical darauf kommt, das sei eine sinnvolle Vorgehensweise zur Durchführung von Aktualisierungen.
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