12. Dezember 2023
Eine tief stehende Sonne im Rücken ergibt die Sicht auf enorm leuchtende Farben und den Kontrast zu langen, dunklen Schlagschatten. Derlei Lichtverhältnisse in Fotografien zu nutzen bringt eine ganze Kategorie von Bildergebnissen hervor, von denen vermutlich nie genug zu bekommen ist.
Andererseits gibt es immer wieder viele Fotografierende, die sich des Themas annehmen, so dass es leicht zu einem Klischee verkommt. Und man möchte auch nicht nachgesagt bekommen, den Stil von Alex Webb oder Harry Gruyaert kopieren zu wollen.
Aber es hilft ja nichts. Solche Lichtverhältnisse sind bisweilen einfach zu schön um nicht ins Bild genommen zu werden. Und so ist schließlich doch auf den Fotoseiten eine Rubrik eröffnet worden, die diesem Thema folgt. Keine Kopie natürlich, eher eigene bescheidene Versuche im Geiste der großen Meister, wenn man so will.
Was tat sich sonst so die letzten Tage?
Natürlich ist die Zeit zum Starten eines Betriebssystems von zahlreichen Faktoren abhängig. Dennoch ist es eine interessante Frage, warum es solche Unterschiede bei der Dauer des Starts gibt. Ich habe dem gerade kürzlich noch ein wenig mehr nachgespürt und werde das demnächst wohl noch der bereits bestehenden Betrachtung hinzufügen. Dennoch hier schon einmal ein paar aktuelle zusätzliche Erkenntnisse.
Alpine Linux benötigt in einer VM ca. 25 Sekunden zum Starten, was trotz bereits laufendem Rechner interessanterweise deutlich länger ist als bspw. Ubuntu Desktop, das auf derselben Maschine bei obendrein ausgeschaltetem Rechner nur zwischen 12 und 18 Sekunden benötigt.
Nach einer weiteren Erprobung lässt sich das nun direkt mit Minix vergleichen. Ebenfalls als VM gestartet, benötigt Minix gerade einmal 5-6 Sekunden (!) und ist damit Rekordhalter des kleinen Vergleiches. Wie Minix zeigt, gibt es überhaupt keinen Grund, für einen Systemstart mehr als wenige Sekunden zu benötigen.
Alle Betriebssystemhersteller sollten sich nach dem Vorbild von Minix überlegen, was sie alles weglassen bzw. auf nach dem Start verschieben können.
Die aktuelle Fassung der Fotoseiten ist im März dieses Jahres in Produktion gegangen und hat sich seither schon bewährt. Allerdings sah die seinerzeit gewählte Schrift auf Dauer nicht so gut aus wie anfangs gedacht, weshalb ab heute ein anderer Zeichensatz für eine neue Schlichtheit sorgt.
Die oft und hier auch wieder erwähnten Fotoseiten sind mit dem Wunsch und dem Gedanken im Netz zugänglich, der primäre Kanal zum Zeigen von Fotografien zu sein. Die jeweils einzelne Aufnahme soll mit möglichst wenig Ablenkung im Vordergrund stehen.
Noch immer nicht so ganz klar ist, wie das Konzept der unterschiedlichen Bildsammlungen, die über das Menü zugänglich sind, Besuchern transparent werden soll. Beispielsweise finden sich die jeweils zuletzt zu den Fotoseiten heraufgeladenen Bilder im Menü unter der Rubrik stream. Das ist ebensowenig offensichtlich, wie die Tatsache, dass das Menü zahlreiche Untermenüs enthält.
Die vorige Fassung der Fotoseiten hatte je 'Album' anklickbare Bildkacheln gezeigt, mit denen gleich klar war, welche 'Angebote' sich hier finden. Das hatte aber für meinen Geschmack die Bilder selbst zu sehr in den Hintergrund treten lassen und insgesamt einen übermäßigen 'klicki bunti' Charakter entfaltet.
Vermutlich ist nicht beides zu erzielen, eine gute Navigation und gleichzeitig eine gute, den Fotografien nicht in den Weg geratende Gestaltung. Insofern soll es erst einmal so bleiben in der Hoffnung, die Leute finden sich zurecht.
Auf flickr Fotos zu zeigen ist nicht dasselbe, Fotografien kommen dort nicht gebührend heraus. Für meinen Geschmack könnte flickr gut ein neues Layout vertragen. Was bestimmt auch daran liegt, dass Kommentare, Favoriten und Gruppen vom Bild ablenken, aber eben das Gefühl eines Miteinanders auf der Plattform befördern.
Insofern ist flickr eine praktische Ergänzung, die besonders den Aspekt des Kontakts fördert und nicht so sehr eine repräsentative Darstellung der Bilder erlaubt, was aber durchaus auch zu wünschen wäre. Jedenfalls ist es immer mal wieder auch eine Quelle für Inspirationen sowie ganz allgemein ein willkommener Ort für Fotografien im Netz, der mir in dieser Form besser gefällt, als etwa Instagram.
Wobei gerade die schlichte Anmutung einzelner Fotografien auf Instagram wahrscheinlich gerade dessen (optischen) Charme ausmacht. Das allein aber wäre für mich kein Anlaß, dort Bilder zu zeigen, zu viele andere Einschränkungen erschweren das.
Die Wetterverhältnisse lassen es wenig aussichtsreich erscheinen, demnächst Bilder wie die eingangs erwähnten machen zu können. Bis die Sonne sich wieder blicken lässt, müssen andere Wege beschritten werden, aber das wird dann Thema, wenn es so weit ist.
(Listening to: Es ist wie es ist - Flo Mega and the Ruffcats)
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